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- Hauptübung am
02.11.2007 -
 
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Wie bereits letztes Jahr, gab es auch diesmal eine gemeinsame Hauptübung zusammen mit unseren Nachbarwehren Seitingen-Oberflacht und Hausen o.V. Außerdem nahm die DRK-Ortsgruppe Seitingen und deren Mimgruppe teil.
 
 
  Es wurde von folgendem Übungsszenario ausgegangen:
Während einer Veranstaltung der katholischen Kirchenjugend ist auf dem Kirchberg in Seitingen durch Unachtsamkeit der Kinder ein Brand in einem großen Gebäude mit mehreren Etagen ausgebrochen. Schnell breitete sich das Feuer aus, nicht alle Personen konnten rechtzeitig aus dem Gebäude entkommen, das total verraucht war. Der Brand drohte auf die nahegelegene Kirche und weitere Nachbargebäude überzugreifen.

Vor Ort wurden die einzelnen Wehren in Einsatzabschnitte unterteilt.
Mit 3 Angriffstrupps unter Atemschutzgeräten übernahmen wir sofort die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Gebäude. Parallel dazu durchsuchten weitere Atemschutztrupps aus Seitingen und Hausen die verrauchten Räume nach verletzten und vermissten Personen. Mit 2 weiteren Trupps vor dem Gebäude übernahmen wir die Erstbetreuung der geretteten Opfer und den Transport zur nahegelegenen Sanitätsstation, die vom DRK eingerichtet wurde.
Alle 13 Personen konnten aus dem Gebäude gerettet werden. Die Verletzungen der Opfer reichten von Knochenbrüchen, Bewusstlosigkeit, Schädel-Hirntrauma bis hin zur Rauchvergiftung (sehr realistisch dargestellt durch die Mimgruppe).

Ein weiterer wichtiger Aufgabenpunkt war die Brandbekämpfung und die Verhinderung der Brandausbreitung auf weitere Objekte. Hierzu wurden von mehreren Seiten Riegelstellungen durchgeführt. Um die Wasserversorgung auf dem Kirchberg sicherzustellen übernahmen wir außerdem die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke von einem im Tal liegenden Bach. Um den Druckverlust durch den großen Höhenunterschied auszugleichen, wurde das Wasser über 3 hintereinander geschaltete Pumpen hinauf befördert über eine ca. 300 m lange Wasserleitung. Dies erforderte eine Menge Personalaufwand, jedoch nach wenigen Minuten stand auch hier die Wasserversorgung bereit.

Insgesamt waren wir mit dem Einsatzablauf unserer Wehr absolut zufrieden. Alles verlief reibungslos und zielstrebig, was uns in unserer Ausbildung das ganze Jahr über bestätigt. Wir waren mit 26 Einsatzkräften und 2 Beobachtern an der Hauptübung beteiligt.

Wichtig bei solchen Großübungen mehrerer Einsatzeinheiten sind die Koordination der einzelnen Wehren und die Kommunikation. Hierzu muss eine gute Führungsebene bestehen. Solche gemeinsamen Übungen sind sehr gut, um das Zusammenspiel der Rettungskräfte zu üben und weiter zu verbessern.
Insgesamt waren 91 Leute aktiv an dieser Hauptübung beteiligt.


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