B i l d e r g a l e r i e
- Hauptübung am
26.09.2014
in Gunningen -
 
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Im Rahmen einer Großübung hat die Gunninger Feuerwehr zusammen mit den benachbarten Wehren aus Seitingen-Oberflacht und Hausen o.V. sowie den DRK-Gruppen der drei Ortschaften den Ernstfall bei der Fa. Baier Drehteile geprobt.
Als am Freitag gegen 18.30 Uhr der Alarm einging, traf kurz darauf die Feuerwehr Gunningen mit den beiden Löschfahrzeugen am Einsatzort ein. Der Geschäftsführer erwartete die Einsatzkräfte vor Ort und berichtete, dass die Teilereinigungsanlage im hinteren Gebäudebereich brennt.
 
 
 
    Die Schnelllauftore zur Maschinenhalle waren verschlossen, so dass zu dem Zeitpunkt nur die Bereiche Lager und Teilereinigung vom Rauch betroffen waren. 8 Mitarbeiter wurden noch im Gebäude vermisst, die aufgrund von eigenen Löschversuchen oder dem Versuch Wertgegenstände zu bergen in diese Notlage gerieten. Sofort wurde mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung begonnen. Zeitgleich wurde Verstärkung von den umliegenden Rettungsorganisationen nachgefordert. Die Feuerwehr aus Hausen o. V. war zuständig für die ausreichende Wasserversorgung, indem sie über lange Schlauchstrecken die Reserven aus der Löschwasserzisterne am Feuerwehrgerätehaus bereitstellten. Im weiteren Verlauf unterstützten Sie die Kameraden aus Gunningen bei der Menschenrettung. Die Feuerwehr aus Seitingen-Oberflacht hatte die wichtige Aufgabe die Ausbreitung des Brandes und des Rauches auf die noch nicht betroffenen Gebäudebereiche zu verhindern. Mit Atemschutzgeräteträgern drangen auch Sie in das Gebäude ein und retteten weitere Mitarbeiter. Außerdem übernahmen sie noch die Druckbelüftung und eine Riegelstellung auf dem Dach über die Schiebleiter. Die DRK-Ortsgruppen bereiteten derweil im nahegelegenen Bauhof eine Sammelstelle für Verletzte und einen Verbandsplatz ein. Die nach und nach geretteten Mitarbeiter wurden von den Feuerwehrleuten an die Sanitäter übergeben, die für die weitere medizinische Versorgung verantwortlich waren. Die Verletzten wurden dargestellt von Jugendfeuerwehrleuten aus Hausen und Gunningen, die vom DRK Hausen realitätsnahe und vielfältige Verletzungsmuster geschminkt bekamen, vom Schock bis zu offenen und Brandwunden.
Rund 90 Teilnehmer von Feuerwehr und DRK waren mit 9 Fahrzeugen im Einsatz.
Das Ziel der Übung war neben der Menschenrettung und Brandbekämpfung auch die Optimierung der Koordination der Einsatzkräfte vor Ort. Da diese gemeinsame Hauptübung der Rettungseinheiten aus den drei Ortschaften seit mehreren Jahren mit ständig wechselnden Austragungsorten durchgeführt wird, funktioniert auch die Kommunikation auf Führungsebene reibungslos und ohne Probleme. Mit diesem positiven Fazit schloss auch Kommandant Oliver Jäckle von der Feuerwehr Gunningen die anschließende Besprechung in der Hohen-Karpfen-Halle. Die Bürgermeisterin Heike Ollech und ihre Kollegen Bernhard Flad (Seitingen-Oberflacht) und Gustav Schlecht (Hausen o.V.) konnten zufrieden die Leistungsfähigkeit ihrer Feuerwehren und DRK Ortsgruppen begutachten.


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