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Wir möchten Ihnen hier einige ausgesuchte Geräte der FFW Gunningen vorstellen, die zum Atemschutz verwendet werden.
Die Atemschutzausrüstung wird bei Einsätzen verwendet, wo mit Atemgiften gerechnet werden muss (z.B. Rauch, Gase). Diejenigen Feuerwehrleute, die diesen gesundheitsgefährdenden Situationen ausgesetzt werden, tragen zusätzlich zur normalen Schutzausrüstung sog. Pressluftatmer (PA). Diese Geräte sind umluft-unabhängige Atemschutzgeräte, die den Träger mit Atemluft aus Druckluftflaschen mit Fülldrücken von 300 bar versorgen. Die Reichweite der Atemluft erstreckt sich, je nach den körperlichen Anstrengungen im Einsatz, etwa zwischen einer halben bis dreiviertel Stunde.
Der "Bodyguard" (s. Bild oben mitte) von der Fa. Dräger ist eine vollelektronische Signal- und Warneinheit für Pressluftatmer und Kreislauf-Atemschutzgeräte.
Während des Einsatzes liefert der Bodyguard alle wichtigen Informationen schnell und übersichtlich, optisch und akustisch (Druckanzeige, Temp., Restzeit, Alarm- und Warntöne, etc.). Wenn sich ein Geräteträger z.B. längere Zeit nicht bewegt, so schlägt ein integrierter akustischer Alarm (sog. "Todmannmelder") an. Dies kann als Rettungszeichen gedeutet werden, wenn z.B. ein Atemschutzträger verunglückt ist.
Die Atemschutzüberwachungstafel ist sehr wichtig zur Kontrolle der im Einsatz befindlichen PA-Trupps. Hier können alle wichtigen Daten (Anfangsdruck, Zeit, Namen der FW-Leute etc.) notiert werden. Außerdem kann, anhand einer Tabelle, die verbleibende Einsatzzeit errechnet werden, so dass die Trupps rechtzeitig den Rückzug antreten.
Zusätzlich zu Preßluftatmern finden bei vielen Feuerwehren Atemschutzfilter Verwendung. Sie haben den Vorteil, dass Sie leichter als Preßluftatmer sind und eignen sich daher besonders für Aufräum- oder Dekontaminationsarbeiten. Filter stoßen jedoch schnell an Ihre Einsatzgrenzen. Sie schützen z.B. nicht bei Sauerstoffmangel (unter 17 %), bei verschiedenen Atemgiften für die Filter ungeeignet sind, wenn sich zuviel Schadstoff in der Luft befindet.
Die Fluchthaube ist eine Schutzhaube aus beschichtetem Gewebe mit integriertem Sichtfenster und Mehrbereichsfilter, die vor allem zur Rettung von Personen aus verrauchten Bereichen verwendet wird.
Der Überdruckbelüfter erzeugt während des Betriebes einen Luftkegel. Damit deckt man die sog. Eintrittsöffnung ab (meistens die Haustür). Dadurch entsteht im Inneren des Hauses ein Überdruck, der den Rauch aus dem Gebäude heraustreibt. Voraussetzung dafür ist, dass eine entsprechende Abzugsöffnung (z.B. Fenster, Hintertür) vorhanden ist.
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